#13 Linski & Darius Galasi - Durch die Blume auf die Fresse
Shownotes
4 Akkorde und eine Panikattacke, daraus macht Darius Galasi schonmal den nächsten hitverdächtigen Song - ganz lässig bei 180 auf der Autobahn. Linski nutzt ihre Bühnenpräsenz um sie selbst zu sein als Frau - ein rebellischer Akt in einer Welt, die Flinta Personen lange noch nicht überall offen steht. Matthias spricht sehr offen über seine ADHS Diagnose und seine Wünsche an die Gesellschaft im Umgang mit psychischen Krankheiten. Alina findet es wird Zeit für die erste Sound Kitchen Trophäe für mutige Worte und Resilienz gegenüber Hatern. Raus aus den Schubladen lautet die Devise dieser Folge - because "Noone can tell me what to do." Das singt uns Linski in einer kleinen Premiere am Piano bevor Darius Galasi an die Helden in unseren Leben erinnert und wir ganz beseelt in den Feierabend gleiten.
In diesem Sinne viel Spaß in der neuen Staffel SOUND KITCHEN HANNOVER.
Herzlichst, euer SOUND KITCHEN TEAM
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Partner dem Theater am Küchengarten. Alle Infos und Termine zu den Veranstaltungen TAK findet ihr hier: https://tak-hannover.de und der UNESCO CITY OF MUSIC HANNOVER für die Förderung.
**Unsere Gäste ** Links auf Instagram: https://www.instagram.com/linski_jacobs/
Darius Galasi auf Instagram: https://www.instagram.com/darius.galasi/
**Unsere Hosts: **
Matthias Brodowy https://www.instagram.com/matthias_brodowy/ https://www.brodowy.de
Alina Hill https://www.instagram.com/alinahill_art/ https://alinahill.com
Mehr von BEYOND THE HILL auf Instagram: https://www.instagram.com/beyondthehillproductions/ Webseite: https://beyondthehill.de
Vieln Dank an Matthias Hollenmann von Lasforevermusic https://lastforevermusic.net/matt-eightman/
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Transkript anzeigen
00:00:08: Matthias, die Gäste kommen.
00:00:04: Ich mach mal auf ja?
00:00:07: Hey cool dass ihr da seid!
00:00:09: Ich hoffe ihr habt gut hergefunden.
00:00:10: Kommt rein.
00:00:12: Macht euch ein Kaffee und kalt.
00:00:13: Getränke stehen dahinten
00:00:14: im Kühlschrank.
00:00:17: In unserer großen WG-Küche trifft Hannover's Musikszene auf Hannover´s Musikszähne Hier live im Theater am Küchengarten.
00:00:26: Es sind eure Gastgeber Mathias und Alina Und das ist Sound Kitchen Hannover
00:00:34: In der Küche vom Theater am Küchengarten, so besser geht es doch gar nicht.
00:00:38: Ganz genau!
00:00:38: Wir sind wieder zurück und diesmal unten in der Bar und wir haben aber wieder eine volle Küche.
00:00:42: Schön, dass ihr da seid!
00:00:50: Ja, vielen Dank, ich kam zu glauben... Wir starten jetzt in die dritte Staffel.
00:00:54: Kannst du's glauben?
00:00:55: Nein also ja, also einerseits ja, aber auch andererseits nein.
00:01:00: Es ist toll jedenfalls, dass wir auch in dieser Staffel großartige Künstlerinnen dabei haben werden.
00:01:05: Fantastische Musikerinnen und Musiker hier aus dieser Stadt!
00:01:08: Und da sieht man mal wieder das Hannover eine absolute Musikstadt ist... ...und wenn wir eben nicht Kulturhauptstadt geworden sind, sind wir trotzdem das Musikherz Norddeutschland.
00:01:19: Das hast du so schön gesagt?
00:01:21: Da darf gerne geklatscht werden an der Stelle.
00:01:24: Nicht so schüchtern.
00:01:27: Der ist schön Wundervoll, ich würde sagen wir schnacken hier gar nicht lange rum und holen direkt die Gäste.
00:01:34: Das
00:01:34: machen wir!
00:01:34: So, möchtest du anfangen?
00:01:36: Ich kann das machen.
00:01:38: Dann haben wir das schon mal geklärt.
00:01:40: Ich habe nämlich einen wunderbaren Künstler hier ... Künstlern!
00:01:43: Ich sage jetzt ganz bewusst, ich habe Ihnen im Vorgespräch gefragt... Du bist ja nicht nur Sänger oder Musiker und auch Komedien.
00:01:50: Bist du eigentlich mehr Sänger als Komedian?
00:01:52: Oder bist du mehr Komedienne als Sänger?
00:01:54: Und dann sagt er, ich bin Künstlerin.
00:01:55: Genau das ist die richtige Einstellung.
00:01:57: Warum dieses fruchtbare Schubladen denken?
00:02:00: Sondern wir machen Kunst.
00:02:03: Und in dem Fall nicht nur eben Kunst zur Unterhaltung der Menschen, sondern eben rockige ... teilweise ordentliche Stimmungslieder, rockige poetische Texte.
00:02:11: ich freue mich auf Darius Galasi!
00:02:14: Einige kennen ihn auch als Dare.
00:02:16: Heute ist er da als Darius Galesi.
00:02:25: Hallo Ich mogel mich immer durch.
00:02:28: So
00:02:29: Herzlich willkommen unserer Küche.
00:02:30: Ja schön ist die Das fasst du schon wie meine?
00:02:34: Aber du fasst.
00:02:37: Danke für die Einladung, dass ich hier sein darf.
00:02:39: Schön,
00:02:39: dass du da bist!
00:02:40: Wir freuen uns sehr.
00:02:40: Ich
00:02:40: packe mal hier am Treten so meinen Taschen ab.
00:02:42: Pack
00:02:43: dir alles hin, Modus raus.
00:02:44: Hier nimm dir ein Getränk.
00:02:45: Süßigkeiten stehen da wenn ihr was möchtet.
00:02:47: Bedient euch?
00:02:49: Genau dann würde ich sagen hol' ich noch meine Künstlerin vor heute rein.
00:02:53: Und zwar ist sie, ich kenne sie tatsächlich bisher nur aus dem Internet.
00:02:58: Ich habe sie bei Instagram und Co gesehen und fand es alles so mega spannend.
00:03:03: Sie ist irgendwie ganz vorne an der feministischen Front unterwegs hier in Hannover und hat einige coole Tracks draußen.
00:03:11: die Texte sind autobiografisch das gibt's ein bisschen auf die Fresse aber schön durch die Blume und das fand ich total cool im ganzen Bild also total bunt Und ich sag gar nicht so viel mehr.
00:03:23: Ich freu mich, dass sie da ist heute in live und nicht nur
00:03:25: im Internet!
00:03:26: Hier is Linski Jacobs!
00:03:36: Hallo!
00:03:37: So schön, dass du da bist...ich freue mich.
00:03:40: Ich freue mich auch auf die Fresse durch die Blume.
00:03:42: Da seh' ich mich.
00:03:43: Ja hab ich das gut formuliert.
00:03:45: Das ist superformulierend.
00:03:46: Die direkt um meinen Fressen tüchst.
00:03:48: Wie geil, ja schön.
00:03:49: Ja so ist das aber auch voll.
00:03:50: Also so war mein Eindruck von dir.
00:03:52: es ist irgendwie alles total bunt Aber es steckt irgendwie so ne... also nicht wenn ich sagen was fieses, aber es ist halt auf die Fresse, aber das ist so schön formuliert, so schön verpackt.
00:04:03: Es ist
00:04:05: ein bisschen kanthi, aber auch dabei sehr funky
00:04:10: Geil, genau so.
00:04:11: Wir hören nachher ja auch was davon.
00:04:13: Das sagen jetzt die Philosophen und Philosofen.
00:04:17: Oh das ist ja...
00:04:22: Ja, wie geht's euch?
00:04:23: Ihr seid hier.
00:04:23: Ihr kennt euch schon, ne?
00:04:27: Wir
00:04:28: haben uns sehr gefreut das Video zusammen machen wir haben uns kennengelernt.
00:04:30: Wir haben es gerade noch mal kurz frisch geupdatet und kennen gelernt in der Jam Session.
00:04:35: Da sind wir uns erst einmal beim Wickel laufen.
00:04:37: ich weiß jetzt auch nicht mehr genau.
00:04:38: Und zwanzig zwanzigeinundzwanzig.
00:04:40: Wir
00:04:40: sind uns nicht mehr ganz sicher wo welche Jam Sessions waren aber es war eine Jam Sensation.
00:04:45: Lack
00:04:45: vielleicht auch an den Promille geheilt.
00:04:48: Das kann damals gut gewesen sein.
00:04:52: Okay, so das heißt ihr habt schon zusammen Musik gemacht.
00:04:57: Im selben Raum?
00:04:58: Ich weiß es nicht mehr!
00:05:00: Wir haben auf jeden Fall gut gequatscht.
00:05:02: Das weiß ich noch.
00:05:03: Stimmt
00:05:03: draußen unten, wir haben viel gequatzt.
00:05:05: Auf
00:05:05: jede Sonne haben sie zusammen, weiß ich nicht mehr aber wir hatten auf jeden fall richtig schönen entspannten Talk.
00:05:10: Das stimmt.
00:05:12: Schön ja erzähl doch mal.
00:05:15: Erzähl doch Mal.
00:05:16: Wo bist du zu Hause musikalisch oder auch in echt?
00:05:20: und also in echt ist... Voll Quatsch.
00:05:23: Zu Hause bin ich musikalisch auch in der Südstadt, dort schrabe ich meine Songs am meisten tatsächlich, auch manchmal im Ausland.
00:05:30: Ich war jetzt gestern erst frisch aus Sardinien wiedergekommen.
00:05:33: Deswegen bin ich vielleicht noch so ein bisschen angebräunt.
00:05:35: Nur kann Neid jetzt, ne?
00:05:38: Nein und deswegen... Ich habe versucht die Sonne mitzubringen.
00:05:40: Es hat ja nicht ganz so gut geklappt, wird das gerade ein bisschen gekippt Aber dementsprechend bin ich in der südstadt zuhause Und schreibe dort meine Songs Mit meiner Musik, meiner Kunst Im Deutschpop Tatsächlich zu Hause.
00:05:54: Du schreibst ja auch persönliche Texte, die sind also auch autobiografisch kann ich mal sagen?
00:05:59: Ja
00:06:00: absolut!
00:06:00: Was sind da so deine Themen?
00:06:01: Das interessiert mich immer besonders heute.
00:06:03: Schön
00:06:03: dass du das fragt findest eine tolle Frage.
00:06:05: tatsächlich Matthias hat schon gesagt es ist ja auch ein bisschen stimmungsmachend und so angerockt und powerful.
00:06:10: das stimmt auch und ich mag's aber auch ganz gerne poetisch und so ein bisschen um die Ecke gedacht und möchte mit meiner Musik Was Linzki so schön auch dieses auf die Fresse, das mache ich so ganz gerne mit der Comedy.
00:06:20: Da gibt es dann mal irgendwie ein bisschen aufs Maul bei mir in der Schau, ne?
00:06:23: Gibt keine Niveau bei mir.
00:06:25: und ja trotzdem soll man dann in der Musik quasi wirklich eins rüber kommen dass man das was man im Leben macht und was man erlebt und wie man's lebt ist in deiner eigenen Verantwortung.
00:06:36: Und das ist eine ganz große Blickwinkel mit einer ganz großen Kraft Die das auch hat dass man alles selber gestalten darf.
00:06:41: Ich finde wir dürfen da mal so ein bisschen mehr hinkommen einfach mal machen und nicht mehr dieses der die das wer wo was hat gemacht, machen ist dir dieses dein Leben.
00:06:52: So genau Dankeschön!
00:06:54: Und dass natürlich immer auf dem Aspekt des Menschseins weil wir sind nicht mehr nicht weniger Einfach Mensch.
00:07:02: Davon braucht es mehr glaube ich dieser tage.
00:07:04: Ich
00:07:04: denke auch ein bisschen.
00:07:05: deswegen mache ich das alles.
00:07:09: Seit wann machst du das?
00:07:11: Ich mache das Ganze jetzt.
00:07:12: Also Musik insgesamt begleitet mich mein Leben lang schon, ich habe früher... Das wissen wahrscheinlich noch gar nicht so viel.
00:07:18: Als ich sechs war hat meine liebe Mama mich mal in eine Tanzschule gebracht.
00:07:21: Da oben sitzt meine Mama nämlich auch und genau, ich hab Hip-Hop Videoclipdancing gemacht Formationstanzen im Leistungssport Ja, ich hatte meinen Sixpack steht mir auch sehr gut langes her.
00:07:33: Ich bin gerade dabei das wieder hervorzuholen.
00:07:35: und da war Musik schon immer Thema, war Musik schreiben.
00:07:38: und so habe ich schon vor fünfzehn Jahren immer angefangen.
00:07:40: Ich hab dann auf andere Texte mit Sarah Connor angefangen auf ihre auf ihre Takte den Text zu schreiben und dann hat vor zehn Jahren dann mir gesagt ich mache jetzt mal selber eigene Musik und schreib es seitdem auch eigene Texte tatsächlich und komponiere die jetzt auch am Klavier.
00:07:54: Das habe ich mir autodidaktisch beigebracht hatte in der Woche Urlaub und habe mich dann neun Stunden jeden Tag vorn Fernseher vor YouTube Tutorials gesetzt.
00:08:01: Und das ist Dreiklang, das ist Suss-Akord, das umkehrung... So ist das alles gekommen!
00:08:07: Das finde ich ja schon direkt total inspirierend, weil ich mir immer denke, ich würde so gerne Klavier spielen können und jetzt muss ich mich da nochmal hinsetzen.
00:08:14: Ich fand es
00:08:15: auch.
00:08:17: Ja, aber da war irgendwas in mir was gesagt hat sie durch.
00:08:20: Mega
00:08:21: Es ist nie zu spät noch irgendein Instrument zu lernen.
00:08:26: Vor allen Dingen entdeckt man immer neue Instrumente.
00:08:32: Das sind die Gitarre, das Klavier und dann gibt es ja noch tausend andere völlig verrückte Instrumente.
00:08:38: Was heißt nicht verrückter?
00:08:39: Kannst du ja mit Kalimba anfangen?
00:08:40: also solche Sachen oder eben was ich immer auch sehr schön finde in der Muntarmonika ist ja auch gar nicht so einfach.
00:08:47: wenn man sie bühnen taugt tauglich spielen möchte finde ich eine Muntarmonika sogar sehr schwer zu spielen.
00:08:51: aber du kriegst ja erstmal etwas raus und ich finde mal wir müssten als Musikerin und Musiker uns mehr trauen immer mehr Musikinstrumente noch zusätzlich dazu zu nehmen, einfach mehr dazuzunehmen.
00:09:01: Man muss ja nicht perfekt spielen können.
00:09:03: Aus jedem Instrument einen Ton rausholen.
00:09:07: Es ist ein Anfang.
00:09:08: Schön!
00:09:10: Wo holst denn du deine Töne raus, Linz?
00:09:12: Jetzt habe ich eigentlich Jacob's richtig gesagt weil ich dachte du singst ja auf Englisch und das spricht dich auch so aus.
00:09:18: Ja, hast du schon richtig gesagt?
00:09:20: Ja genau.
00:09:21: Also ich hatte früher die Band Miamis Jacob's und deswegen oder die gibt es auch immer noch.
00:09:26: Und jetzt habe ich mein Solo-Projekt Linzki und jetzt hast du aus quasi so fusioniert Linzke Jacobs.
00:09:31: Daher ja das ist da genau!
00:09:33: Die Band fandest natürlich auch, wusste nicht was jetzt aktueller stand.
00:09:36: wo bist du gerade unterwegs, aber kannst du gerne selber erzählen
00:09:38: Ja, erstmal zu dem Thema Instrument.
00:09:40: Mein Instrument was ich dabei habe ist meine Stimme.
00:09:43: Ich finde irgendwie das gibt mir so viel Kraft und jeder hat es ja auch immer als für mich voll der schöne Gefühl ganz empowernd mit anderen Menschen zusammen zu singen, mit anderen Personen zusammen einen Ton zu erzeugen.
00:09:53: Es gibt mir eine... Regulation von meinem Nervensystem.
00:09:57: Es gibt mir ganz viel Kraft und ich glaube da kann ich mich dir auch gut anschließen, dass dieser Arch irgendwie so rauszugehen an die Grenzen zu gehen und zu schauen was kann man machen bis wohin geht?
00:10:07: Das gibt mir sehr viel Kraft.
00:10:09: Und ja das ist auch der Ursprung von meinem Solo-Projekt, dass ich glaube ich ganz genau hinhören musste mal Was ist in mir?
00:10:18: Was brauche nur ich losgelöst von einer Band ... von Männern, die mich umgeben.
00:10:24: Ein Projekt was ganz viele verschiedene Menschen zusammenbringt... Was ist wenn das alles wegfällt und nur noch ich da bin mit meiner Message?
00:10:32: Und nur noch Ich Da Bin Mit meinem Gefühl?
00:10:35: Und da war die Antwort selbstliebe Es hat mir ganz viel so Fürsorge gegeben zu singen und mir zuzuhören um mich zu finden und mich auszutesten.
00:10:47: Und ist es dann so ein Austesten, technisch jetzt was die Stimme angeht da deine Grenzen auszutesten?
00:10:53: Was mit deinem Instrument zu arbeiten?
00:10:54: oder ist das auch in dem Ausdruck, den du über deine Texte zum Beispiel findest.
00:10:58: Oder geht das irgendwie miteinander einher?
00:11:00: Ich glaube, es ist wirklich ein Spektrum.
00:11:02: Also es fängt an.
00:11:03: wie benutze ich meine Stimme?
00:11:05: Rap ich singe ich soft ja gehe ich auf einmal in so einen Rock-Scream-Modus rein ganz viel Energie.
00:11:11: dann natürlich auch die Texte.
00:11:13: welche Texte schreibe ich wenn nicht nur auf mich selbst höre?
00:11:16: was bleibt mir im Kopf?
00:11:17: welcher Message das für mich wichtig dass ich das Gefühl habe es gibt mir Kraft oder es wird ein Thema so angesprochen dass sich das Gefühl haben kann ich über viele Jahre immer wieder machen und das fällt mir jetzt nicht zur Last sondern ich hab das gefühlt Ja, weil viele Dinge die negativ sind und man singt vielleicht darüber.
00:11:33: Irgendwann... Ich freu mich wie Adelda schafft so ne?
00:11:36: Es ist ja wirklich, wenn ich mal das mal denke oh
00:11:38: Gott!
00:11:39: Also es ist so ein hartes Thema immer wieder, immer wieder.
00:11:42: Aber ich habe irgendwie das Gefühl gehabt, so ist empowert mich und vor allen Dingen auch mit anderen Zusammenmusik zu machen.
00:11:47: Ja in vielen verschiedenen Besetzungen mit anderen Vocals zu harmonieren, mit anderen Instrumenten sich auszuprobieren zwischen den Genres hin und her zu switchen.
00:11:56: Ich glaube dass es bei mir auch so ein Ding, ich probiere mich einfach sehr gerne aus und ich weiß auch jeder Mensch hat sehr viele Facetten und ich glaube ich musste erstmal mich trauen auch jede Facette so zuzulassen.
00:12:06: also verschiedene Situationen, verschiedene Kontexte rufen auch verschiedene Ichs hervor meiner Meinung nach und deswegen ist es auch sehr bunt und abenteuerlich.
00:12:17: Wo bist du da aktuell auf der Reise?
00:12:18: Jetzt gerade?
00:12:19: Also jetzt gerade würde ich sagen bewegt sich meine Musik auf jeden Fall im Pop-Genre aber hat Einflüsse von Soul, hat Ein Flüsse vom Hip-Hop, hat einflüsso von Jazz.
00:12:29: Ja
00:12:29: Du sagst auch verschiedene Kontexte brauchen was unterschiedliches von dir.
00:12:33: Das finde ich total spannend, weil wir uns ja auch oft so versuchen festzulegen auf eine greifbare Identität für die Menschen, die uns dann am Ende konsumieren.
00:12:42: in Anführungsstrichen und da ist es schwierig wenn man gar nicht weiß wo bist du jetzt einzuorten?
00:12:48: Ich finde von dem was ich gesehen habe, ist es total spannend dass ich dich irgendwo nicht einorten kann im Sinne von ich weiß ah so ist sie aber das.
00:12:58: ich weiß Irgendwie ein Kontext erzählt sich mir da, ich weiß welche Künstlerin ich ungefähr bekomme und darin ist aber total viel möglich.
00:13:06: Da gibt es so viele Facetten.
00:13:09: also wo ist... Wie erlebst du diese Range in diesem Kosmos den du dir erschaffst?
00:13:14: Ich glaube es ist wirklich ein krasser und sehr, sehr rebellischer Akt.
00:13:19: einfach man selbst so sein als Frau in dieser Welt.
00:13:22: Und zu sagen ich bediene nicht nur die Facette dass ich sage ich bin die Liebe oder ich bin Die Sauere oder ich Bin die bisschen sexiest oder ich Binde die weiß wo's lang geht.
00:13:32: Ich bin das alles.
00:13:33: Und jede Frau oder jeder Mensch, wie du eben gesagt hast hat diese Anteile alle in sich und ich glaube es ist irgendwie so ein Fehlschluss zu sagen... ...ich muss mich darauf fokussieren nur diese eine Seite zu sein.
00:13:43: Wir unterdrücken dann irgendwas und ich habe sehr lange sehr viel unterdrückt und war irgendwie... ...Ich muss so und so sein als Frau.
00:13:48: oder ich will die und die Frau sein oder ich möchte irgendwie dass das darstellen weil ich denke das ist der richtige Weg und ich hab das aufgegeben und ich glaub deswegen ist es sehr schwer um mich zu greifen außer dass ich nicht selbst bin daran zu sagen, mit meiner Musik bin ich ich selbst.
00:14:03: Es ist okay wenn manche Festivals sagen kann dich nicht bucken weiß net was dein Genre ist.
00:14:08: Dann sag ich es ok dafür weiss ich wer ich bin.
00:14:11: Ja Mann!
00:14:13: Damit voran.
00:14:15: Die ersten Menschen müssen losgehen damit und dann folgen die anderen.
00:14:19: Und
00:14:19: ich finde es auch super inspirierend so, man trifft sich da mit anderen Musikern und auf einmal macht man mit Jazzern die Musik zusammen und das ist ja auch ein Teil von mir wenn ich darüber singe und der nächste schicken wir einen Hip-Hop Beat rüber.
00:14:30: und ich denke so geil!
00:14:31: Auch da kann ich dem was abgewinnen.
00:14:33: und nicht dass ich mich dabei verliere sondern eher dass es mich immer noch schärft... Das ist auch ein Teil von mir.
00:14:40: Schau mal, wie gut das tut und auch zu lernen und ganz viel zuzuhören.
00:14:45: Wie andere Leute die voll aktiv in diesem Genre sind sagen okay ich nutze das für mich.
00:14:49: Das finde ich auch auf jeden Fall zu hören bringt auch viel.
00:14:52: Das ist auf jeden fall ein großes Wort.
00:14:54: ja es stimmt.
00:14:56: Wie ist es bei dir?
00:14:57: Diese Genre Geschichte oder Einordnen oder Schubladen ist ja auch ein Thema habe ich gehört dass du mit der Marisa besprochen bist Euren Podcast.
00:15:06: Ja,
00:15:08: die war auch schon da und ich habe natürlich auch bei ihr reingehört.
00:15:10: über euch ging es ja auch im Schubladen.
00:15:14: Ich glaube dass ich mich auf meiner Reise irgendwie gerne in eine Schublade am Anfang packen wollte tatsächlich so.
00:15:19: Ich mache jetzt Musik und ich mach jetzt Deutschpop und ich bin jetzt Singer Songwriter.
00:15:24: Das klingt alles so toll!
00:15:26: Und habe dann aber gecheckt, das aus mir herauszumachen und dass da irgendwie ganz viel drin ist was ich ausprobieren möchte.
00:15:33: Was ich machen möchte mich nicht um wie fest zu legen mit anderen Menschen in Kontakt zu gehen gerade auch mit dem musikalischen Backwellen mit anderen menschen- und künstlern Musikern zusammenzuarbeiten bringt einfach soviel Inspiration mit sich wo ich sage Ach, ich mache jetzt vielleicht die Woche die Schublade und nächste Woche bin nicht die obere Schublada wo meine Lederhosen drin sind.
00:15:51: Und in der dritten Schublad sind meine Joggenhosen darin und die fühle ich nächste Woche ist glaube auch das was Leben ist!
00:15:57: Und so möchte ich mich dort eigentlich gar nicht so festpacken aber packe mich schon ganz doll wenn mich das jemand fragt ganz klar Deutsch pock Ich mag es irgendwie.
00:16:06: vier Akkorde Ein guter Lyrics drauf, ein paar Us rein.
00:16:09: Und dann ist die Mutti schon happy.
00:16:10: Ein
00:16:10: paar was rein?
00:16:13: Ein paar Us!
00:16:14: Ja ganz... Wir haben heute noch zusammen ganz wichtig im Deutschbob und ja das ist einfach so für mich wo ich sage glaube ich zu Hause beschäftige mich ganz viel damit.
00:16:24: und gerade dieses Zuhören was auch gerade besprochen ist es ist auch mal der eigene musikalische Konsum.
00:16:30: Der ist bei mir manchmal so ganz komisch wenn ich Auto fahre Was ich in meinem Hauptjob noch ganz viel mache.
00:16:34: Ich bin im Außendienst noch nebenbei tätig Ich konsumiere ganz wenig Musik im Auto.
00:16:39: Ich höre einfach nur den Motor!
00:16:43: Mal bei zweitausend Umdrehungen mal im Drehzahlbegrenzer, wenn ich mich aufrege und beschleunigen muss.
00:16:47: Aber ich finde das manchmal auch sehr inspirierend.
00:16:49: Wenn ich dann irgendwie wieder anfange ins Radio zu schalten... Dann fängt ein Ton von irgendeinem Song, er muss sich sofort ausmachen!
00:16:55: Ich habe sofort eine Melodie im Kopf und dann ist mein Move immer mit dem Handy.
00:16:58: Man kann beim Handy die Videoaufnahme bei Apple direkt mit dem Kamera gedrückt halten anmachen.
00:17:03: Ich nehme nicht über Memos auf, sondern über Video auf weil der schnellste Weg ist für mich dann sofort die Idee festzuhalten.
00:17:09: Ja, so habe ich mich kennengelernt und funktioniere.
00:17:11: Und dann ist sofort irgendwie eine Melodie noch was da und denke okay... Ich muss sofort nach Hause heute ins Klavier!
00:17:17: Dann gehe ich zu meinem akustischem Instrument, das ich mir vor drei Jahren gekauft hab.
00:17:21: Ich wollte unbedingt ein echtes Black Upright haben zuhause und habe mir das gegönnt.
00:17:25: Ich habe es sehr gut günstig geschossen bei eBay.
00:17:27: Ich hab' da gut gehandelt und bin sehr stolz auf mein Instrument auf meinem Baby und dann ja war's schon über hundertzehn Jahre alt ist mein Klavier tatsächlich.
00:17:36: Man merkt auch die Energie in diesem Instrument.
00:17:37: also Der oder diejenige, also ein Frau Helmholtz hieß die Marke aus Hannover.
00:17:42: Das ist eine Hannover-Hanöfarsches Klavier.
00:17:47: Öhrkopp und Leuchtenstexeln auch irgendwie rein ne?
00:17:49: Ich kann das auch auf Sechstisch weiter machen.
00:17:51: wenn da das Leuchtturm kein Problem...
00:17:53: Geil!
00:17:54: Nein und ja da steckt ganz viel Energie drin tatsächlich in diesem Instrument.
00:17:58: und weil die erste Person, die lebt ja nicht mehr.
00:18:02: Die gibt es ja nichtmehr Und ihr hat daran auch gespielt und das ist irgendwie ganz cool.
00:18:07: Ja, da kann auch mal ein Handy aus der Hand fallen.
00:18:09: Das war ein
00:18:11: Sechseln!
00:18:12: Wo ist die Reise mit der Kamera-Filmzimmer als Probierender?
00:18:16: Ja so ist das bei mir tatsächlich.
00:18:18: Ich finde es total spannend was du erzählt hast über das Auto fahren ohne Musik.
00:18:23: Ich
00:18:24: werde da immer sehr komisch gefunden weil ich mache das auch so tatsächlich.
00:18:27: Da fahre ganz oft in der stille Auto.
00:18:31: Bei mir ist das so dass wenn ich wirklich nichts um mich rum habe... dann höre ich irgendwie dem zu, was mich inspiriert.
00:18:38: So es kommt dann und das habe ich ganz oft nicht... also wir konsumieren ja doch ziemlich viel mittlerweile immer den ganzen Tag über auch wenn wir's gar nicht unbedingt bewusst wollen aber dass so diese Inspiration irgendwie etwas selber auszudrücken kommt ganz oft in den Momenten wo ich das alles nicht habe, wo das aus dem Nichts kommt.
00:19:00: da ist ja nichts
00:19:01: nur der Motor Und ich fahre ein elektro Auto, ich höre sogar draußen noch die Vögel zwitschern.
00:19:06: So, weil ich gar kein Geräusch mehr
00:19:08: habe.
00:19:09: Total gut ja!
00:19:10: Siehst du?
00:19:11: Und ist da dir auch schon mal eine Songidee gekommen?
00:19:13: Nee, ich
00:19:13: bin im Auto tatsächlich ein Podcast und Hörspielhöhrer.
00:19:17: Das heißt also wenn ich lange Touren mache... Ich hatte gerade einen Auftritt im Tiefen Süden, bin da sechshundertfünfzig Kilometer weit gefahren und habe ein Hörbuch gehört Und dummerweise war ich dann da und es war ein Krimi.
00:19:29: Ich wollte aber wissen, wie's weitergeht.
00:19:30: Und ich hasse diesen Moment weil ich mich kenne!
00:19:32: Ich bleib dann im Auto sitzen... ...ich sitze da und höre das Hörbuch weiter.
00:19:35: Ja, er mir verpasst.
00:19:36: Es ist so bescheuert, aber es ist echt... Genau, bevor wir zur ersten Rubrik kommen lasst uns mal ruhig über Musik- und Politik reden.
00:19:42: Ich finde es eine ganz, ganz wichtige Sache, weil ihr beide auch Menschen seid die sich gesellschaftlich mit über die Musik auch engagieren und definieren.
00:19:52: Und ich glaube, dass wir gerade in einer Umbruchszeit leben.
00:19:55: Ich finde in Teilen ein Umbruch zum sehr unguten eine Gesellschaft die immer mehr sprachlich verrot Eine Gesellschaft die über das Internet wieder sehr archaische Gerade zu neandertalische Verhältnisse In Teilen hervorrufen will.
00:20:12: und ich finde da sind Wir KünstlerInnen eigentlich auch gefragt Dass wir mit unserer Musik Und mit unseren Texten und dem ganzen Habitus, den wir haben dagegen angehen.
00:20:20: Das ist euch beiden glaube ich auch sehr wichtig oder?
00:20:24: Hundert Prozent!
00:20:25: Ich kann für uns beide sprechen also... Ich finde wenn man allein schon die Chance hat auf einer Bühne zu stehen als flinter Personen das in anderen Ländern ist verboten du darfst als Frau nicht mal Musik machen.
00:20:38: was für ein Geschenk dass ich in einem Land lebe wo ich auf die Bühnen gehen kann und meine Meinung singen kann.
00:20:44: Wie schön ist es, dass ich dann dazu tanzen kann mit meinen Freundinnen.
00:20:47: Dass wir Songs hören können auf eine Party gehen können und es gibt so eine Kraft.
00:20:51: Ich muss wirklich fast weinen weil es ist einfach keine Selbstverständlichkeit Und das is eins von den Ländern wo das möglich ist, wo wir leben und ich finde eigentlich deswegen haben wir auch die Aufgabe, dass wir diese Privileg genießen oder auch ausweiten, dass noch mehr Frauen das oder mehr Menschen das dürfen, das zu geniessen Weil Kultur ist am Ende das was die Menschen zusammenbringt.
00:21:12: Ich weiß noch, es gab damals in Paris diese Bombenanschläge und die Leute mussten raus aus dem Stadion.
00:21:18: Und was haben sie gemacht?
00:21:19: Damit die Nervensysteme reguliert werden oder nicht eine Massenpanik entsteht... Die haben zusammen gesungen!
00:21:25: Die Menschen haben zusammen gesungen und das reguliert uns als Gruppe.
00:21:29: Jeder ist ein Teil davon, wir spüren uns, wir erzeugen so einen Energiestrom.
00:21:34: Das hört sich so bisschen esoterisch an aber es ist wirklich physikalisch bewiesen dass diese Wellen uns einfach ruhen lassen und uns Kraft geben.
00:21:43: Und ich glaube gerade in Zeiten wie diesen ist es super wichtig, weiter Musik zu machen.
00:21:46: Orte zu schaffen wo wir Kultur einfach zum Leben bringen am Leben erhalten, Kultur ausbauen Teilhabe das Menschen aus den verschiedensten Orten sich einbringen können.
00:21:55: Es wirklich...es ist mir so wichtig weil ich kann's gar nicht aushalten.
00:22:00: Es ist so wichtig!
00:22:02: Es ist schwer auszuhalten.
00:22:03: Es gibt gar keine andere Chance, irgendwas zu tun in der ganzen Kunstbranche egal welche Kunstform du bedienst ohne dass es vorkommt weil wir wie du sagst ja eben diese Privileg haben finde ich.
00:22:15: Wir müssen das anstoßen weil wir die Möglichkeit haben
00:22:18: Und ich merke selbst, wie die Musik mir Kraft gibt.
00:22:20: Wie es mir Kraft geht, Musik von anderen Artists zu hören... ...wie's mir Kraft gebt, Musik zu schreiben, Musik mit anderen Menschen zusammenzumachen und ich versuche das einfach wirklich so weiterzugeben mit der Message, die ich in mir habe.
00:22:30: Egal welches Genre, egal welcher Song am Ende zählt das ja.
00:22:33: Fühlst du dich gut?
00:22:33: Gibt es dir Selbstkraft und connectet es sich mit dir selber?
00:22:36: Weil ich glaube nur wenn man mit sich selbst connected ist dann kann man auch sich so aufs Außen besinnen und schauen okay hab' ich Kraft, hab' Ich Kapazität.
00:22:43: Oliib!
00:22:44: Sehr schön, sehr schön gesagt.
00:22:47: Möchtest
00:22:47: du?
00:22:47: Das ist die beste Gespräche in der Küche statt auf der Party.
00:22:51: Deswegen machen wir das hier.
00:22:53: Es wird kannti!
00:22:57: Tief philosophisch.
00:22:59: Möchtest du da was ergänzen?
00:23:01: zu?
00:23:01: Du hast gerade so am Ansätzen.
00:23:03: Ja,
00:23:04: ich kann dazu etwas ergänzten.
00:23:05: Manchmal auch diesen eigenen inneren Druck, gerade dieses wenn man auf der Bühne steht und die Mutti ist dann auch immer ein bisschen aufgeregt, wenn ich bei der Bähne bin.
00:23:11: Also wie heute jetzt, da bin ich immer ein bissel nervös und denke an immer so, oh ich muss doch den Leuten jetzt irgendetwas mitgeben.
00:23:18: ja mache ich jetzt auch zwei Stunden und grade die Mischung als die Comedy in meine Show mit eingezogen.
00:23:24: das habe ich so kapiert ey!
00:23:25: Ich bin hier gerade hundert Prozent ich und möchte einfach dass die Leute die da gerade sind eine ganz gute Zeit haben.
00:23:31: Und wenn ich mit meinem Gefühl committed bin, gerade in dieser Selbstliebe.
00:23:34: was du sagtest... Ich muss als Flamme an sein um eine andere Flammer entfahren zu können.
00:23:39: und wenn das so ist dann habe ich eine gute Zeit mit meinen Fans vor der Bühne und wir sollen einfach mal das was drum herum ist vergessen!
00:23:47: Und vielleicht auch mal ein bisschen lachen.
00:23:48: deswegen liebe ich diese Wellenbewegung in den Shows Musik- und Comedy zusammenzupacken es ja ein ganz großes Geschenk wo für mich einfach nur dankbar bin das machen zu dürfen.
00:23:57: Ja, Frau Bock jetzt auch eine Show von dir zu gehen.
00:23:59: Kannst du es ja gerne machen?
00:24:01: Wann?
00:24:02: Wo?
00:24:03: Ja!
00:24:03: Ihr kriegt auf jeden Fall noch alle Daten mitgeteilt und alle die noch innerhalb dieser Ausstrahlung hier stattfinden werden wir natürlich auch für Linken können
00:24:11: und so weiter vor.
00:24:11: Wobei ich da jetzt total Lust auf meine erste Musik hätte.
00:24:13: oder was meinst Du Alina könnten mir doch vor der ersten Rubrik schon mal ein Song
00:24:17: hören.
00:24:18: Ich finde wir hören jetzt einen Song.
00:24:19: Wer
00:24:20: fühlt sich denn... Ich weiß nicht wer die Münze anfängt oder...
00:24:22: Oder wollt ihr das entscheiden?
00:24:24: Das ist
00:24:26: doch
00:24:26: dein Thema, ich würde dir nur noch kurz den Sound umstellen.
00:24:29: Ja das wäre super lieb.
00:24:30: Ich
00:24:31: sage als Vorwarnung, dass jetzt das erste Mal, dass ich mich traue ein Song von mir auf dem Piano und mich selbst zu begleiten ja?
00:24:38: Das ist jetzt hier eine kleine Premiere!
00:24:41: Ich wünsche dann Leute, ich nutze das Piano zum Komponieren aber ich mache das jetzt weil ich irgendwie denke wenn nicht jetzt wandern.
00:24:49: Mega
00:24:50: Wie aufregend Leute...ich zitter wirklich ein bisschen Verzeiht mir kleine Fehler, aber ich finde der Song ist ganz schön.
00:24:58: Der passt irgendwie auch zu dem was wir gerade so besprochen haben.
00:25:02: Der Song heißt No One und das einer der ersten Songs die ich rausgebracht habe in meinem Solo-Projekt.
00:25:07: Und es geht darum dass niemand dir sagen sollte etwas zu tun hast und wenn jemand dir sagt du bist zu viel Dann sollt ihr Person weiter machen und sich mit weniger zufrieden geben.
00:25:17: Hauptsache Du bist so selbst und fühlst dich gut.
00:25:19: und ja das ist no one.
00:26:07: Es war mega,
00:26:31: vielen
00:26:36: Dank.
00:26:40: Das ist
00:29:28: eine
00:29:28: geile Stimme!
00:29:29: Ich finde das wird so
00:29:30: sehr ausgerechnet
00:29:32: sein haben.
00:29:33: Es war ja ursprünglich geplant worden, es ist ein Playback dabei und du hast es vorhin beim Soundcheck gemacht.
00:29:38: und ich finde mit dem Playback das wäre bestimmt auch alles gut gewesen.
00:29:41: aber ich finde die deine Kraft Der Stimmel, es ist wirklich schwer beeindruckend wenn das jetzt sozusagen nur mit dem Klavier.
00:29:48: Es ist gut als mit dem Klawier hier gespielt wird.
00:29:52: Ich finde wirklich unglaublich viel Emotionen.
00:29:56: Also wahnsinnig gefällt mir sehr, sehr schön dass wir das so gemacht haben und das Playback draus gelassen haben.
00:30:04: Das wäre bestimmt
00:30:05: auch geil gewesen oder?
00:30:06: Der war auch geil.
00:30:07: Eine tolle Premiere für uns!
00:30:09: Ich bin mich auch geerdet, dass du das jetzt hier... zum ersten Mal zur Premiere gebracht hast, mit dem Piano.
00:30:16: Und ich habe... Ich finde das ist eine ganz gute Stelle um jetzt dir diesen Kaffeeböcher hier vorzuholen.
00:30:24: Pass auf was jetzt kommt und zwar wenn...
00:30:27: Ja
00:30:27: ja wartet, wartet!
00:30:28: Sie habt es vorbereitet.
00:30:29: und zwar wenn man so rausgeht in die Öffentlichkeit und Sachen anspricht, für manche Ohren leider noch schwierig sind zu hören dann bringt es leider mit sich dass man da Kommentare zu kriegt, die man nicht unbedingt in seiner Kommentarspalte eigentlich haben möchte.
00:30:46: Das ist euch passiert!
00:30:47: In einem Real was jetzt kürzlich online gegangen ist.
00:30:52: Und ich will gar nicht so viel über diese Hater sprechen weil den brauchen wir hier keine Plattformen zu geben.
00:30:58: aber
00:30:59: Wenn die das hier finden, was ich gerade gemacht habe.
00:31:01: Die roasten mich, ne?
00:31:03: So wie ich komplett ausnahm.
00:31:04: Ich krieg dann direkt wieder paar Nachrichten verleuchtet.
00:31:06: Ja ja... Das
00:31:07: ist so.. Es ist so... Ja genau!
00:31:08: Dann lass es dir doch alle reden weil man sagt ja wenn man Kunst macht wird man erst ignoriert und dann kommen die Hater und dann kommt der Fäden.
00:31:18: Und deswegen hab' ich dir heute nämlich etwas mitgebracht
00:31:21: und zwar... Was ist
00:31:22: das?!
00:31:23: Oha!
00:31:24: Was ist
00:31:24: da?!
00:31:25: Wenn ihr was vorbereitet und zwar kriegst du heute hier die erste Trophel Dieser Art und zwar ist das der goldene Mithilfinger.
00:31:35: Oh mein Gott!
00:31:36: Bitte schön
00:31:37: für die Hater.
00:31:37: Oh meine Gott, so kommt es bei meinem Namen genau
00:31:39: Leute.
00:31:40: Super, genau.
00:31:42: also falls Hater das jetzt sehen dann wisst ihr direkt Bescheid.
00:31:45: Aber in die Kamera.
00:31:46: gut dass du so frontal sitzt hier herzlichen Glückwunsch.
00:31:51: Mit dem Mittelfinger.
00:31:53: Oh mein Gott, wie süß ist dieses Geschenk.
00:31:55: Ich liebe es doch!
00:31:58: Das stell ich mir direkt auf meinen Nachtschrank.
00:32:02: Vielleicht
00:32:03: vergeben wir davon noch mehr.
00:32:04: mal schauen was uns noch so erwartet in dieser Sound Kitchen.
00:32:10: I love it.
00:32:11: Fuck the haters.
00:32:12: jeder hat das einen Klick mehr.
00:32:14: Richtig deswegen ist das ein absoluter
00:32:16: Erfolg.
00:32:17: oder deswegen dachte ich dass braucht eine Betroffee.
00:32:22: Ja, ich dachte auch das passt so ganz gut zu diesem Kränzchen.
00:32:25: Ihr hattet doch noch eine Rubrik ne?
00:32:35: Dann ziehen wir den Bogen.
00:32:36: Wir schließen gleich den Kreis wenn du da noch
00:32:39: was zur hast.
00:32:40: Total
00:32:42: toll!
00:32:43: Sehr schön.
00:32:43: Ich freue mich, wenn das Ganze hier in roten Faden bekommt!
00:32:45: Es ist eigentlich schade, dass wir auf unseren Instagram-Seiten nicht einen goldenen Mittelfinger als Klicksymbol haben... ...dass jeder Hater kommentiert gar nicht erst kommentieren wird sondern nur dieses Symbol.
00:32:56: Nur der hier so zackt.
00:32:58: Aber stimmt schon es bringen Klicks.
00:33:00: also so gesehen we love the hater.
00:33:05: Aber was für arme Würstchen.
00:33:06: Das
00:33:07: ist wirklich
00:33:08: unglaublich, dass es Menschen gibt!
00:33:10: Ich habe immer gedacht das wäre schlimmer geworden aber dann habe ich tatsächlich durch zuverneulich eine Sendung gesehen über die sechziger siebziger Jahre wo's eben diese Hater auch schon gehabt, damals haben sie noch Briefe geschrieben.
00:33:20: Ich hatte vorher die These wenn man einen Brief schreibt ist man reflektierter war man wohl nicht.
00:33:25: Hass bleibt Hass.
00:33:27: er ist heute einfacher raus zu kotzen.
00:33:29: aber Hass bleibt und den Hass hat es wohl immer schon gegeben.
00:33:32: Es gibt respektlose Menschen und ja
00:33:37: ich glaube halt das zeigt nur dass man genau in die richtige Stelle gegangen ist.
00:33:40: Wenn Menschen mit dem man sich eh nicht so gut identifizieren kann einem so ein Hate geben da hat man alles richtig gemacht.
00:33:47: Ich finde es wirklich unvorstellbar, was da passiert ist.
00:33:51: Du
00:33:52: kannst gerne noch mal
00:33:55: erzählen.
00:33:56: Ich bin immer so hin und her gerissen, gibt man den damit ein Forum?
00:34:02: Die Leute sollen einfach auf die Instagram-Seite gehen und gucken.
00:34:05: Das finde ich auch!
00:34:07: Es
00:34:07: war ja nicht mehr Hate als Leute, die es wirklich toll fanden.
00:34:12: Ganz viele Menschen haben dieses Real.
00:34:15: Ihr wisst alle vielleicht gar nicht, wo was das geht... Ja genau, das wurde auch... Können wir vielleicht nachher echt noch mal in der Rubrik drauf eingehen.
00:34:23: Das wurde auch von ganz vielen Menschen mit positiven Kommentaren versehrt und mit ganz viel... Also Diskussionen wo Leute mich verteidigt haben die ich gar nicht kenne wo ich dachte toll kannst du was bitte immer für mich machen?
00:34:36: Weil nicht nur so solche Sachen.
00:34:38: aber ja dann
00:34:40: gehen wir doch mal in die Rubrik.
00:34:41: oder
00:34:42: Wir gehen jetzt in die erste Rubrik Küchenpsychologie.
00:34:48: Ich habe das Zitat, Courage is not the absence of fear but moving with it.
00:34:54: Und zwar habe ich mir das Zitat ausgesucht weil jetzt gerade so ein Video von Jessie J auch im Internet rumgegangen ist wo sie eine Panikattacke hatte während dem Auftritt und dann dass ihre Band gestoppt hat sodass nur noch der Pianist gespielt hat und sie hat aber den Song weiter gesungen.
00:35:12: also es war ganz krass so mit anzugucken, wie sie so gemerkt hat.
00:35:16: was braucht sie gerade?
00:35:17: Sie braucht es gerade ruhiger und das klang nirgends wo wie ein Fehler ist.
00:35:22: Es ist einfach jetzt weiter durchgezogen aber in dem in der Form Wie sie das aushalten konnte und das fand ich ganz erstaunlich und dann dachte Ich wollte ganz gerne mit euch mal drüber sprechen Ob ihr vielleicht auch sowas kennt ähnliche Momente oder so dieses überhaupt mit einem Thema Was schwierig für mich ist Gehen während eigentlich gerade etwas anderes stattfindet so wie ihr damit umgeht.
00:35:44: Ja, kann ich tatsächlich aus aktuellem... aktuellerem Anlass was sagen?
00:35:47: Ich hatte vor drei Monaten selber eine eigene Panik-Attacke gehabt.
00:35:52: Die ist mir bei Hundert Achtzig auf der Autobahn passiert auf der linken Spur und das war nicht ganz so cool!
00:35:58: Ich bin sofort rechts rangefahren und konnte alles unter Kontrolle.
00:36:00: Gott sei Dank.
00:36:01: aber was am Ende dieser Panik oder bei einer Panikattacke?
00:36:03: ja tatsächlich ist es eigentlich die große Angst vorm Sterben.
00:36:07: hinter jeder Angst liegt ja eigentlich diese Uhr Angst darunter und ich habe dann versucht mit Atmung mich da relativ schnell wieder raus zu können, das hat auch gut funktioniert.
00:36:15: Und dann relativ schnell auch mal Versuch wieder Blickwinkel ist ja immer ein großes Thema bei mir.
00:36:21: so eine Panik Attacke ist ja auch so ein lauter Schrei der eigenen Züge des eigenen Körpers So der gehört werden möchte und das habe Ich einfach gemacht.
00:36:29: Da kann man auch ganz Ganz viel entdecken von sich Von Teilen die Raus möchten die so laut schreien in einem.
00:36:36: Und wichtig ist dabei wirklich, Leute wenn das passiert atmet wirklich drei Sekunden ein und vier Sekunden aus.
00:36:46: Das ist der Gamechanger in diesen Situationen und gerade so dass auf der linken Spur wirklich sich zu sagen ich habe alles im Kontrolle ist alles gut.
00:36:53: Ich hab' den Link grad in der Hand rechts rüber fahren, atmen und dann geht es!
00:36:58: Und dann auch wirklich sich ruhig gönnen und sagen is wie's ist?
00:37:02: Ist es gut.
00:37:03: Es darf da sein
00:37:04: Darf
00:37:07: da sein, ne?
00:37:08: Das ist wirklich was, das die Gesellschaft lernen muss auch mit diesen ganzen Sachen umzugehen.
00:37:11: Ich finde es immer so krass Wenn wenn Leute einem immer sagen ja passen bisschen auf dich auf macht dies macht dass wenn du wirklich ein echtes Problem hast und Du kommst du kommst mit diesem problem an dann kriegst du den Satz kommt reiß ich mal ein bisschen zusammen.
00:37:24: Und das finde ich sowas von zum kotzen weil ich das wirklich das Gefühl habe Dass diese gesellschaft noch nicht kapiert hat dass also zb psychische Dinge Wirklich wie krankheiten sind.
00:37:34: ich kann jemandem mit dem herzinfarkt sagen, reiste ich mal zusammen.
00:37:37: Das funktioniert nicht und ich bin immer wieder erstaunen welche Kalendersprüche rausgehauen werden.
00:37:42: und ich glaube unsere Gesellschaft muss noch sehr viel lernen das zu akzeptieren.
00:37:47: und da sind wir auch wieder die auf der Bühne.
00:37:49: Ich weiß nicht, ich habe schon das Gefühl dass wir sensiblere Menschen sind vielleicht nicht durch die Bank weg aber ich glaube ein Groh der Menschen die Kunst machen wollen haben eine gewisse Sensibilität sind damit auch anfälliger für Dinge die vielleicht jemanden nicht hat, der ganz viel körperlich hart arbeitet oder sonst was.
00:38:08: Obwohl jeder Mensch anfällig ist für so etwas.
00:38:10: Oder
00:38:10: wir das mehr zeigen weil wir gelernt haben dass die Emotionen und das was mit uns ist sich transportieren muss ans Publikum.
00:38:17: Und dadurch auf der
00:38:18: anderen Seite natürlich auch angreifbarer macht.
00:38:21: Es macht total angreifbar, jetzt sind wir bei den Hatern.
00:38:24: Da hast du dann die Lach-Emojis wenn man Schwäche bekennt... ...dann hast du sofort die Menschen die dich als Weichei bezeichnen und das bin ich dann gerne.
00:38:31: Das ist das Adelt!
00:38:33: Also ich bin in dieser Gesellschaft von vermeintlichen Testosteronbommern dann gerne das Weichei weil ich das sehr viel angenehmer finde.
00:38:40: Man darf ja auch nicht vergessen nach so einer Zeit, ich habe danach einen sensationell guten Song geschrieben.
00:38:46: Das ist das was der Künstler dann da draus macht aus so einer Phase ran ans Klavier viel Akkorde drauf und rausschreiben I love it!
00:38:53: Also das muss man auch immer sehen zu sagen hey komm ich mache damit jetzt ein Song zum Thema Adele die macht es ja nicht anders Und ich denke manchmal war's so Ich brauche jetzt auch nicht immer so eine große Schwere in mir für den nächsten Nummern.
00:39:04: davon habe ich es leichter sein.
00:39:06: aber ey Es ist ein Prozess und es ist wie.
00:39:09: es ist
00:39:11: Ja voll.
00:39:12: Also ich kann das auch auf mich beziehen, ich habe immer ganz oft so Momente wo sehr viele innere kritische sehr laute Stimmen die eigentlich ich selbst bin mit mir sprechen und das ist manchmal wie eine Dusche Aber nicht wie so eine schöne warme Dusche, sondern wie so ein eiskalte Dusche die mir über den Rücken fährt.
00:39:35: Und wo ich mich selbst wirklich so krass runter mache und wo so viele Insecurities hochkommen und wo dann wirklich ich anfange nicht nur um mich selbst aber auch mein ganzes Leben in Frage zu stellen.
00:39:44: Am Anfang wusste ich gar nicht wie ich damit umgehen soll.
00:39:47: Ich habe dann sehr viel Alkohol getrunken, muss ich sagen.
00:39:48: Mein Leben lang um diese Stimmen irgendwie zu bekämpfen und irgendwie das auszublenden wo ich dann ja auch nicht mit mir selbst in Kontakt bin und mir zuhöre nur vermeintlich dass er irgendwie wegschiebe.
00:39:58: aber je länger man das tut kommt das irgendwann alles zusammen auf einen Rhein ge.. Dann ist ein Gewitter da auf einmal ne?
00:40:05: Da ist ein Tornado auf einmal da Und ähm...ich glaube es ist wirklich ganz ganz wichtig zu sagen okay ich habe das und es wird ja auch nich sofort weggehen.
00:40:15: Aber wenn das kommt, dann dass ich selbst für mich sorge und mich halten kann.
00:40:20: Ja, mich sehe und mich irgendwie kenne und weiß so und solange geht das.
00:40:27: Und dann ist es wieder vorbei und dass sich auch weiß, wenn ich nüchtern bin!
00:40:32: kann ich in jedem Moment, wo das nicht da ist so viel für mich tun und so krasse Selbsthörsorge ausüben.
00:40:37: Dass wenn es dann kommt, ich viel resilienter bin das nächste Mal und es auch besser halten kann.
00:40:42: Und natürlich jetzt ist es auch wichtig wie du schon meintest.
00:40:44: also Es ist auch gut, dass man Freunde hat.
00:40:48: Dass man Familie hat mit denen man darüber reden kann weil wir sagen jetzt okay es gibt so psychische Krankheit die psychische krankheit.
00:40:54: ich glaube wir leben in einem system und jetzt wird's oh jetzt wird ein bisschen kritisch.
00:40:57: aber ich glaube wie leben alle im gesellschaftssystem was viel zu viel von uns fordert was einfach wirklich einen heftigen drill auf uns aus übt mit arbeit mit geld verdienen mit wohnraum ist teuer mit politischen situationen mit was das mit der kehrarbeit mit?
00:41:12: ne es gibt sehr viele theme wo ich glaube denke es ist normal dass so ein Grundrauschen die ganze Zeit herrscht und man irgendwann nicht mehr weiß wohin mit sich.
00:41:19: Und ich glaube wir sind alle nicht alleine, und das Beste das zu bekämpfen ist wieder Verbindung.
00:41:24: jetzt metaphorisch aus diesem Stadion rennen wir raus?
00:41:28: Nein!
00:41:28: Wir gehen ganz gemütlich und wir singen und ich glaube dann ist es wirklich aushaltbarer weil viele Leute haben... Das wird immer zur Seite gekehrt.
00:41:36: aber Ich rede jetzt nicht von so krassen Sachen wie.
00:41:38: jemand hat irgendwie so eine heftige Schütze Fränie oder so.
00:41:42: Panikstörung, Angststörung, Depression.
00:41:45: Ich glaube es ist sehr viel mehr verbreitet als wir denken so ne?
00:41:49: Und dann zu sagen okay ich lebe ein Klang damit...ich weiß ich habe das und das ist einfach wie so eine kleine Süße.
00:41:54: Wie so ein...wieso ein...ich weiss jetzt kein gutes Wort.
00:41:57: Ich will nicht sagen wie so ein kleines Baby oder so aber es ist irgendwas Süßes Beschützenswertes ja.
00:42:01: Es hat auch wie du meintest in der Berechtigung dass das da ist.
00:42:04: Wie einen Wecker der Klingelwander klingelt.
00:42:06: Ja!
00:42:07: Und den lässt ihr ja auch neben deinem Bett stehen.
00:42:10: Manchmal hilft er auch, wenn's anfängt zu klingen.
00:42:13: Man
00:42:13: verschläft man auch.
00:42:15: So, braucht mal gut!
00:42:17: Ich
00:42:18: glaube es ist sich selbst so ein bisschen liebevoll begleiten, irgendwie da drin und das natürlich was wir für uns selbst lernen zu tun dann im besten Fall auch für andere machen zu können?
00:42:29: Und sich auch nicht zu scheuen das zu kommunizieren, sagen hey ich brauch mir gerade eine Hälfte in der Hand.
00:42:33: oder kannst du mir auch ein Wasser mitbringen?
00:42:36: Ich kann grad nicht.
00:42:37: Keine Ahnung, so kleine Sachen!
00:42:38: Das ist mein einfacher Merkmann wirklich gesehen.
00:42:39: Ich glaube das ist das schönste Gefühl sich selbst zu sehen und dass andere in meinem Raum auch gesehen werden Können wir nicht immer.
00:42:47: Umgekehrt finde ich es auch ganz wichtig, dass wir in dieser Gesellschaft einfach lernen nicht mit einer schnellen Antidiagnostik dabei zu sein.
00:42:54: Das ist etwas, was wahnsinnig gerne gemacht wird.
00:42:56: Also ich gebe jetzt mal ein aktuelles Beispiel.
00:42:57: Ich habe jetzt vor einem Dreiviertel ja endlich und ich bin dankbar dafür meine ADHS Diagnostika und bekomme Medikamente und komme zum ersten Mal in meinem Leben mit mir selber klar.
00:43:06: Erstaunen über mich selber wer ich eigentlich bin!
00:43:09: Und dann kommt natürlich ganz viel... Ja ja es ist so eine Modediagnose hat jetzt jeder.
00:43:12: ne?
00:43:13: Ahja wenn auch mal ein bisschen am... Wie nennt sich das?
00:43:17: Prokrastinieren.
00:43:18: Es ist ein Unterschied zwischen prokrastinieren, ich weiß das hat jeder und von einem Bergarbeitssitzen draufzustarren.
00:43:24: Acht Stunden darauf zu stangen und nichts machen zu können gelähmt zu sein und Panik zu kriegen, dass man es nicht machen kann.
00:43:29: Das ist ein Riesenunterschied ob ich mal eine Stunde faul bin oder ob ich acht Stunden nicht faul sein will und wie er Start da sitze Und kann es nicht?
00:43:36: Ich kann es Nicht!
00:43:37: Da haben dann Leute gesagt Wie du kannst einen Briefumschlag nicht öffnen Wieso kannst du Klavier spielen?
00:43:41: Du kannst vor fünf tausend Leuten auftreten.
00:43:43: wie so kannst du den Briefum schlag nicht Öffnen?
00:43:44: Ja verschissene Sache weil ich genau das nicht kann.
00:43:47: Genau, das kann ich nicht.
00:43:48: Ich konnte im Augenblick diesen Scheißbrief umschlafen in den Versicherungsunterlagen nicht öffnen weil ich wusste da sind jetzt wichtige Dinge drin.
00:43:54: Das packst du nicht!
00:43:55: Das schaffst Du nicht!
00:43:56: Kannst Du Nicht!
00:43:57: So und da finde ich das sehr faszinierend dass deine Gesellschaft immer sagt ja kann ihr nicht verstehen können?
00:44:03: Ja braucht man nicht verstehen zu können.
00:44:04: Akzeptiert doch, dass es das gibt.
00:44:06: akzeptiert ist einfach.
00:44:07: Ich habe das einigen Leuten versucht zu erklären wenn nur wenn du Querschnitts gelehmt bist kannst eben nicht deine Beine bewegen.
00:44:16: Da nützt es nicht, diese Menschen zu sagen, hör mal du musst doch nicht den ganzen Marathon mitlaufen, zehn Meter reichen?
00:44:21: Nein!
00:44:21: Diese zehn Meter schaffst Du eben auch nicht geht halt nicht.
00:44:24: das ist etwas was glaube ich unsere Gesellschaft immer noch nicht verstanden hat.
00:44:28: unser Gehirn und seine Seele aber auch Es ist ja nicht nur das Gehirne Unsere Seele ist manchmal sehr zerbrechlich Ist manchmal sehr anders einfach als die Seele oder das Gehören der anderen.
00:44:39: akzeptieren wir's dass es ist wie es ist Unsere Gesellschaft sollte viel mehr Dinge überhaupt akzeptieren, Lebensformen akzeptiert.
00:44:47: Ist so wie ich lebe ist es richtig!
00:44:49: Aber das macht man doch nicht.
00:44:51: Scheiß egal was Mann macht.
00:44:53: und jetzt sind wir wieder an dem Punkt dass ich denke Das ist unsere große Chance.
00:44:57: Wir haben die Macht des Mikrofons Die anderen haben dann die Macht die Hate-Kommentare zu schreiben.
00:45:03: Okay aber wir können finde Ich erstmal unsere dinge raus hauen versuchen Gesellschaft zu sensibilisieren.
00:45:10: Ich will Gesellschaft gar nicht unbedingt verändern, aber ich will sie sensibilisiere und ich finde da liegt eine riesen Chance drin gerade über Musik weil Musik eben Botschaft... ...über die Emotionen der Noten noch transportiert.
00:45:24: Entschuldigung das war jetzt so ähm... Ist mir tatsächlich nur in dem Kontext wichtig weil eigentlich ich wollte unbedingt auch noch über Feminismus sprechen.
00:45:33: wir uns rennt die Zeit so weg.
00:45:34: Das
00:45:34: ist doch super
00:45:34: feministisch was du grade gesagt hast.
00:45:36: Ich glaube es geht einfach wirklich darum zuzuhören Also, sich zu sehen und auch zu akzeptieren.
00:45:41: Das ist ein Spektrum!
00:45:41: Wir alle sind in einem Spektrom.
00:45:43: Ich finde das so feministisch wie es nur sein kann sozusagen ich sehe dich mit deinen Facetten und du siehst mich mit deinem Facetten Ja?
00:45:50: Weil
00:45:51: das ist ja auch genau das was der Feminismus anspricht.
00:45:53: Hallo wir sind auch da Und wir sind anders hier und da und die Welt ist aber für Männer gebaut So und die welt ist auch für Menschen gebaut.
00:46:01: Die einen gehören haben auf dass auf eine bestimmte Weise funktioniert und nicht Für menschen bei denen das anders funktioniert.
00:46:06: damit wir jetzt jede Gruppierung ansprechen von Menschen, für die dieses System nicht geschaffen ist.
00:46:13: Also es betrifft quasi ja alle so und das ist das was Peminismus möchte.
00:46:17: Soll
00:46:19: ich seine eigene Positionierung im Raum bewusst zu sein?
00:46:21: Und auch zu wissen dass gibt andere Positionierungen.
00:46:24: Ja
00:46:24: aber
00:46:27: was abgehackt?
00:46:32: Darüber?
00:46:33: möchtest du jetzt mal ein Song spielen?
00:46:35: Ich habe jetzt los, ein Song von dir.
00:46:36: Ja ich glaube der tut vielleicht auch gut.
00:46:41: Dann gehe ich mal rüber an meine Taste.
00:46:48: So ihr Lieben manchmal ist es ja im Leben so nach all dem was draußen los ist kriegen wir alle genug mit gerade so social network Bildschirmen die spulen uns ja genug Sachen.
00:46:59: Denk mal an einen Menschen in eurem Leben, der euch ganz, ganz doll viel Wert ist mit dem die Welt für ein gewissen Zeitraum ein bisschen anders aussieht.
00:47:06: Habt ihr da alle den Menschen?
00:47:07: Ja oder?
00:47:08: Ich hab zwischen einer schon dafür euch und ja vielleicht können wir ja auch ein bisschen Zusammenmusik machen weil mir wird immer mitgesungen, ne?
00:47:14: Der Vorteil am Deutschpop Und lasst euch drauf ein und ich habe heute eine andere Version mitgebracht.
00:47:21: und ich wollte euch eigentlich fragen Wollte ein Song haben das schon auf Spotify ist oder wollt ihr was Neues haben Sowohl als auch.
00:47:28: Wir über zehn, die wollen zwei Songs haben?
00:47:30: Es ist gar kein Problem!
00:47:31: Ich habe eine total gute Idee dafür.
00:47:33: Du
00:47:33: spielst nach der Aufzeichnung noch den anderen Song weil wir müssen natürlich hier einen Anreiz schaffen hierherzukommen lassen
00:47:40: und die Menschen, die
00:47:41: heute nicht da sind, sie haben einfach was verpasst.
00:47:44: Okay das ist auch cool.
00:47:45: Also es wird nur entscheiden welchen.
00:47:45: Kannst du mir
00:47:46: die Bokeh ein
00:47:46: bisschen lauter machen ganz kleines bisschen?
00:47:48: Danke Nia.
00:47:48: Muss
00:47:48: man nur entscheiden welche Song...
00:47:50: Habe ich schon entschieden?
00:47:51: Ich fange jetzt einfach
00:48:18: an.
00:48:18: Alles um mich, in einer Kraft.
00:48:23: Ich geb sogar's wie auf der Freien
00:48:26: Art.
00:48:28: Bei dir fängt
00:48:34: egal wer auch der.
00:48:36: Der Alltag brennt sich meine Dämonie
00:48:42: da Auf dieser wirst du gar mein Bränderherz rein Glaubens
00:49:27: kaum Wenn ich seh alles rot.
00:49:33: Wir zwei zusammenbleiben uns als Kopilot.
00:51:08: Das war jetzt so passend einfach nach dem Talk.
00:51:12: So schön!
00:51:14: Habt ihr allen Helden in eurem Leben?
00:51:16: So wichtig, oder?
00:51:17: Ja... Der Song mit den meisten Streaming-Aufrufen tatsächlich bei Spotify ein großes Thema liegt aber auch daran weil ich ihn gepitched habe.
00:51:26: Ich hab Geld in die Hand genommen.
00:51:28: das geht ja auch natürlich tatsächlich viel nur so Und irgendwie könnt ihr schon auf Spotify hören und würde ich mich freuen, wenn ihr da mal reinläuscht.
00:51:37: in Held.
00:51:38: War ein dreißig Minuten geschrieben der Text übrigens.
00:51:41: Ging ganz schnell... Ich war vorher auf dem Pott?
00:51:45: Oh das ist jetzt aber... Da
00:51:46: war ich sehr entspannt!
00:51:47: Und dann
00:51:47: kamen der Text raus.
00:51:48: Das
00:51:49: ist ja so manchmal,
00:51:50: ne?!
00:51:50: Sollte
00:51:50: gerade sagen, auf welcher Autobahn warst du da vorher unterwegs?
00:51:54: Auf der A-Acht?
00:51:55: Wer genau hingehört
00:51:56: hat?
00:51:56: Das heißt es ist eine Sunny Fairs Song oder wie?
00:51:59: Ja, der lacht ja auch immer.
00:52:02: Sag jetzt nicht, dass du den auf der Rückseite des Coupons geschrieben hast.
00:52:06: Nein!
00:52:09: Aber dann ist es ein ganz klassischer Mosenkuss.
00:52:11: Also das ist doch manchmal so...
00:52:12: Was ist
00:52:13: das?
00:52:13: Ein Mosen-Kuss.
00:52:14: Oh
00:52:15: ja, hat dich geküsst in dem Augenblick.
00:52:16: Ich finde so ... Es gibt Songs da sitzt man Wochen manchmal monatelang dran legt sie immer wieder weg und dann gibt's diesen Moment wo du denkst, das ist es.
00:52:26: Und da glaub ich fließt etwas aus einem Selbstverständnis mal nicht jetzt bitte in Schuhe.
00:52:31: Aber sowohl als auch.
00:52:34: Aber dann ist tatsächlich... Da fließ ein bisschen Ich heraus also so.
00:52:38: Ja,
00:52:39: das stimmt ja!
00:52:39: Das ist ja auch von dir konsumiert worden was dann rausmüht.
00:52:44: Ich glaube die Kurve wird nicht vor der Prüfung.
00:52:46: Nein das ist doch da mal bleiben, das war super.
00:52:48: Nein, tatsächlich war der Songtext Ja, dreißig Minuten.
00:52:52: Manchmal hat man so Momente da ist irgendwie der Text dann irgendwie da und tatsächlich auch so ein vielleicht auch so einen Wunschbild.
00:53:00: für mich für einen sehr engen Stehenden in einer Liebesbeziehung ist das ja auch manchmal oder sollte der Partner In meinen Augen ein Held sein.
00:53:08: Apropos Helden habt ihr Vorbilder?
00:53:10: Gibt's so was, wo man sagen
00:53:11: kann?
00:53:11: Ja klar.
00:53:12: Eins oder fünf?
00:53:13: Fünf!
00:53:14: Ich hab ja immer so... Wer von euch guckt YouTube, ich habe ja Youtube Glotzen für mich entdeckt.
00:53:17: Ich find das ja so geil.
00:53:19: Ich gucke nur YouTube Tutorials, Dokos und finde es so geil.
00:53:22: Und ich hab immer so Phasen mit Künstlern, mit denen ich mich viel beschäftige.
00:53:25: Die letzten Wochen sind jetzt gerade Michael Jackson.
00:53:28: Und kennt ihr dass wenn Man Michael Jackson ist ein Held Und man möchte nicht, dass ein Helt stirbt?
00:53:34: In meiner Theorie liebt Michael Jackson auch noch mit Whitney auf einer Insel und es geht den beiden ganz, ganz gut weil ich das nicht wahrhaben möchte dass so ein Wahnsinns Künstler nicht mehr unter uns ist.
00:53:45: Und das ist auf jeden Fall ein riesengroßer Vorbild.
00:53:48: und ich muss es immer wieder sagen gerade im Deutschpop-Bereich ist für mich ganz klar Alexa Feser aus Berlin jetzt aus Österreich.
00:53:55: ja ein ganz mein großes Vorbild My Queen.
00:54:03: Ich habe auch Vorbilder.
00:54:04: Michael Jackson ist schon krass auf jeden Fall.
00:54:06: Also ich würde lügen, also das ist ja nicht unser aller Vorbild.
00:54:09: Oder wie geht es
00:54:10: euch?
00:54:11: Ich finde ihn schon krasser auf jeden fall.
00:54:12: Das was er gemacht hat, sein Musik ist krass!
00:54:15: Ich muss sagen, mich hat so ganz am Anfang Pink sehr beeinflusst.
00:54:19: Die Sängerin kennt die wer?
00:54:21: Ich
00:54:22: finde die so cool!
00:54:23: Oh mein Gott ich weiß noch damals, aber als Teenager dachte... Das
00:54:26: erste Album mit dem blonden
00:54:28: Haar?
00:54:28: Ja, mit dem Pink waren die ersten.
00:54:30: Oh mein gosh, die war eine Rock'n Roll Queen und das fand ich richtig toll.
00:54:35: Wer mich noch beeinflusst hat auf jeden Fall oder so wem ich aufschau ist, auf jeden fall auch Janis Joplin.
00:54:39: Finde ich ganz krass!
00:54:41: Auch die ganze Geschichte dahinter und jetzt oh Gott noch klappt, TWITTY SEVEN Nr.
00:54:44: zwei, Amy Winehouse fand ich wirklich toll.
00:54:47: Jetzt zur Zeit finde ich Ray wirklich toll die Sängerin.
00:54:52: Boah, die finde ich so krass.
00:54:53: Und bin ich auch noch ganz cool für eine Screen-Tipp hängen.
00:54:58: Kennt ihr die?
00:54:59: Das ist meine Hausaufgabe für euch.
00:55:01: Ich hab auch
00:55:03: gesagt, als ich Matthias Freund erzählt habe so was ich gefunden habe von euch und ich gesagt so dein Sound erinnert mich ein bisschen an Green Tea Ping.
00:55:10: Ja das ist ganz witzig weil sie kombiniert auch sehr viele verschiedene Genres und arbeitet auch mit ganz vielen verschiedenen Produzenten und Instrumentierungen zusammen und sie schreibt einfach immer so ehrlich und es ist auch immer politisch irgendwie auf eine so ein bisschen Art und Weise Und es ist trotzdem auch sehr soli und sehr soft und warm.
00:55:26: Ach, ganz toll.
00:55:27: Gibt ganz viele tolle Leute.
00:55:28: Der letzte
00:55:29: Song übrigens auch zum Thema Palästina.
00:55:31: Ja, Helikopters.
00:55:32: Das war der Song den ich auf die Playlist tatsächlich pinchen wollte.
00:55:37: Geil!
00:55:37: Dann haben wir den ja schon geklärt.
00:55:38: Helikoptors mit Ezra Collective.
00:55:41: Das finde ich auch krass.
00:55:41: Habe ich beide schon live gesehen.
00:55:43: Wirklich ganz, ganz tolle Musiker.
00:55:46: Ich meine das Song auch schon droppen?
00:55:48: Weißt du,
00:55:49: jetzt machen wir alles durcheinander.
00:55:51: Dann machen wir die Playlist und dann hören wir die Kaffee-Anekdose.
00:55:54: So
00:55:54: machen wir das einfach.
00:55:56: Wir nehmen alles vorweg.
00:55:57: Scheiß auf Chronologie!
00:55:58: Bei mir muss natürlich von Alexa Veser wer sie nicht kennen auch Hausaufgabe Medizin muss auf jeden Fall auf diese Playlist drauf.
00:56:06: ein ganz ganz toller Song mit richtig geheimem Tempurg aller Energie Das Pusht.
00:56:11: Wenn ihr den Song hört geht ihr raus und läuft achtmal Maschsee schwör ich euch Vielleicht einen neuen Mal, aber mal gucken.
00:56:19: Cool!
00:56:19: Ich packe tatsächlich ein Song von Ray drauf und zwar Nightingale Lane.
00:56:23: Oh,
00:56:23: auch toll, oh mein Gott das ist so eine tolle Playlist.
00:56:26: Also jetzt durchbreche ich meinen alten Schema.
00:56:30: normalerweise kommt ja von mir immer ein Metal-Song.
00:56:33: Du
00:56:33: hast heute noch gar nicht über Metal
00:56:36: geredet
00:56:36: in dem Podcast?
00:56:38: Nein,
00:56:38: wir haben keine Zeit.
00:56:39: Eben deswegen aber ich muss.
00:56:40: nach dem Gespräch ist mir sofort in den Sinn gekommen ein über-vierzig Jahre altes Lied von Heinz Rudolf Kunze Der schwere Mut Ein wunderschönes Lid mit der Textzeile wäre ich ein Dichter dann wählte ich das Schweigen wäre ich einen Sänger dann wählt ich den Schrei.
00:56:56: und Das wirklich ein wunderschönes lieb des Schweremut.
00:56:59: Und bei der nächsten Podcastfolge nehme ich wieder ein Metal Song natürlich.
00:57:03: Okay Gut Dann würde ich mal sagen Wir gehen noch in die Kaffee-Anekdote Heute nicht zu viel überziehen.
00:57:28: So hört sich Kaffee trinken tatsächlich an, wenn man so einen richtig schönen früh gebrühten Morgenkaffee hat... Wenn ich das vertonen sollte,
00:57:34: dann
00:57:35: so klingt Kaffees.
00:57:36: Und Martin Ruch hat das gewusst?
00:57:38: Bevor wir ihm das gesagt haben dass wir das für die Kaffee-Anekdote nehmen?
00:57:41: Hat es aber in seiner wunderbaren Düsenberg-Labstil eingespielt.
00:57:45: Um's auch noch einmal wie immer zu erwähnen!
00:57:47: Aber wer hat denn, wer hat den Kaffee?
00:57:51: Du hast ja, du machst ja gleich den Full Circle Moment.
00:57:53: Vielleicht fangen wir dann mit Darius Anekdote an.
00:57:56: Einfach mal was aus dem Leben jetzt erzeugen.
00:57:57: Ah deine
00:57:58: Anek-Dote aus dem leben genau!
00:58:00: Die so wie wir haben hier hängen geblieben ist musikalisch Kannst du dir aussuchen?
00:58:04: Ja doch ich habe direkt eigentlich hab euch ja schon gesagt mein größtes Idol Alexa Feser und die war vor Mama.
00:58:10: Wir waren vor.
00:58:11: wann war das Kapitol?
00:58:13: zwölf, vierzehn, dreizehn Jahre?
00:58:15: ne doch ja dreizehn zwölfe jahre Und sie ist durchs Publikum gekommen und hat immer rumgefragt, ob es jemanden gibt der Single ist.
00:58:23: Wir standen der Hälfte des Saales natürlich direkt am Viertresen, das logisch.
00:58:30: Dann habe ich so gesagt ja ich und sie war dann so drei vier Meter vorm Jahr und ich habe gesagt wer bist du denn?
00:58:35: Und hielt mir das Mikro hin.
00:58:38: Ach du Köcke!
00:58:39: Ja hi, ich bin Darius und war die Klappe mal ganz klein.
00:58:43: Du kommst jetzt mal mit auf die Bühne.
00:58:44: wir machen jetzt ein Ballbass Kapitolausverkauft Und dann hat sie an einem echten Black-Up-Ride Klavier mir ein Liebesong.
00:58:52: Mehr als ein Lied heißt die Song, hat sie mir den gewidmet und ich habe Formkapitol auf der Bühne angefangen zu heulen direkt als der Song fertig war und das ist ja eine so manifestierende Sache!
00:59:03: Das ist übrigens auch der Punkt gewesen wo ich gesagt hab da ist der Groschen zur Musik gefallen bei mir.
00:59:08: Ich muss es auch machen.
00:59:09: Ich habe ja den Blickwinkel gehabt.
00:59:10: Ich war im Publikum und war dann auf der bühnen und hab gedacht that's my world...ich muss es tun.
00:59:16: Das ist meine Anekdote für heute.
00:59:36: Echt?
00:59:37: Also ich hatte irgendwie das Gefühl in mir.
00:59:41: Jetzt habe ich ja vorhin auch schon ein paar Sängerin aufgezählt, die es so ganz toll finde und ich dachte wie toll wäre es einfach immer so kleine Videos im Treppenhaus zu filmen mit zwei befreundeten Sängeren Emily Sandin und Nina Freckles.
00:59:52: Und dann covern wir einfach mal die Songs, die wir so cool finden und wir haben das irgendwie jetzt sehr empowernd verstanden.
00:59:59: Und dann haben wir – ich weiß nicht, was mich dazu geritten hat.
01:00:03: Ich möchte es auch nicht zurücknehmen.
01:00:05: So ist das gewesen.
01:00:06: Das Video haben wir so hochgeladen.
01:00:08: Ein Video hochgeladen, wo wir dir Mr.
01:00:11: President gecovert haben den Kurs von Pink und da haben wir davor gesagt dass Friedrich Merz unsere Eierstöcke lecken kann und haben gesagt dieses Video widmet sich an alle Männer in Machtposition.
01:00:29: Und dann haben wir es halt hochgeladen und ich dachte halt, dass das so ein Video ist wie sonst auch.
01:00:33: Das kriegt halt ein paar Likes, paar Leute gucken das an meine Freunde kommentieren das und sind so... Wir supporten dich.
01:00:39: unsere Freundin Linzki möchte Sängerin auf großen Bühnen und so, ne?
01:00:43: Wir supportend dich!
01:00:44: Wir gehen alle Schritte mit.
01:00:46: und dann habe ich das um zwanzig Uhr Mittwoch hoch geladen und am Donnerstagmorgen hab' ich auf mein Handy geguckt und es war wirklich.. Es war wie eine offene Wunde als die Instagram-Aufgabe.
01:01:00: Also irgendwelche fremden Leute diskutieren in den Kommentaren und ich sehe so Tausende Reposts, ganz viele Shares und Leute die mir in meine DS so gesleitet sind.
01:01:12: Ganz viel Kompliment.
01:01:13: der Leute die meine Musik auschecken sagen wie toll es dich jetzt entdeckt habe.
01:01:16: aber ja eben auch die andere Seite der Medaille.
01:01:19: ganz viele Leute die gesagt haben ich soll dahin zurückgehen wo ich herkomme So, wir mal einen Job suchen.
01:01:26: Welches Gender ich denn hätte?
01:01:29: Ja, dann ging es los mit wirklich Wüstenbeschimpfungen und Beleidigungen unter aller Gürtellinie.
01:01:35: Wo ich auch gesagt habe, ich werde da gar nicht drauf eingehen.
01:01:37: Das hat mich die ersten achtundvierzig Stunden komplett täglich so unter den Füßen weggerissen weil ich dachte oh mein Gott alle reden immer darüber, dass Männer so schrecklich sind!
01:01:48: Und ja man, die sind auch so schräglich.
01:01:51: was waren wirklich nur Männer?
01:01:53: die über, sagen wir mal dreißig oder vierzig waren.
01:01:57: Die so unter der Gürtel Linie darunter kommentiert haben ich denke mein guest ist.
01:02:01: das wurde in irgendeine Telegram Gruppe geschickt Und dann hat sich da irgendwie der Mob versammelt mit den Missgabeln.
01:02:07: Aber das hätte ich irgendwie nicht erwartet, dass das passiert und jetzt hat das schon keine Ahnung über eine halbe Million Aufrufe für dieses Reel.
01:02:14: ganz viele Leute haben dir Bundeskanzler markiert.
01:02:18: Das ist natürlich geil!
01:02:19: Ich hoffe
01:02:19: nur, dass er sich nicht bei dir meldet?
01:02:21: Ich hoffe er meldet sich bei mir und dann können wir das auch noch mal in so ne Format ausdiskutieren.
01:02:25: Ich hatte kein Problem damit ihm das zurückzumelden.
01:02:29: ja aber das war so ein Moment wo ich mir...das ist ja gar nicht zu lange her Vor zwei Wochen gewesen.
01:02:35: Da dachte ich so, oh, auch schon wieder so ein Do it for the plot!
01:02:38: Ja?
01:02:38: Es ist passiert.
01:02:41: Herr Merz wenn Sie in diesen Podcast kommen wollen und mit Linski zu diskutieren wir würden uns sehr freuen.
01:02:47: Inoffizielles
01:02:48: Angebot.
01:02:49: Ich hätte auch noch mal was zum Thema Spritpreise einzubinden.
01:02:51: also ich bin dann auch gerne da wenn es dann soweit ist.
01:02:52: Wir
01:02:53: veressen uns in dieser Runde wieder.
01:02:54: ja.
01:02:55: Ich glaube ich glaube ohne... Ich will Ihnen jetzt die Unrichtung... Ich glaube Friedrich Merz ist ein sehr unmusikalischer Mensch.
01:03:01: Das ist das, was ich wirklich ... Ich hab ja immer so die These.
01:03:06: Also man
01:03:06: kann... Was hört der wohl für Mucke?
01:03:08: Gar
01:03:09: nicht!
01:03:10: Was hört
01:03:12: er denn?
01:03:13: Händel!
01:03:15: Ich finde, wir machen daraus so eine Question für Instagram und dann können bei uns auf der sammlichen Seite mal die Leute abstimmen.
01:03:23: Was Friedrich Merz wohl für Musik hört.
01:03:25: Find ich gut!
01:03:25: Oder
01:03:26: Lieder, die Friedrich-Merz mal hören sollte?
01:03:28: So
01:03:31: ein Song von André Réjeux in einer Malle Version.
01:03:33: Das ist so Friedrich Meerzeleich.
01:03:37: Oh, nee.
01:03:38: Ich würd's mir nicht
01:03:38: vorstellen!
01:03:40: Und dann steht er da in Badehose... Also ich glaube
01:03:42: wenn der sein Flugzeug Wiener hört er von Reinhard May über den Wolken und ich glaub Reinhart May möchte das gar nicht, dass er das hört.
01:03:48: Aber das könnte ich mir so vorstellen während er den Propeller sanft dreht Den Propella des Flugzeugs.
01:03:57: I love it.
01:03:58: Ja wunderschön.
01:03:59: Ich finde das ist ein guter
01:04:00: Habschluss.
01:04:03: Wir werden hier auch für die Leute, die jetzt nicht da sind.
01:04:05: Wir werden alles natürlich wie immer in den Show Notes dieses Podcasts hier verlinken.
01:04:09: Da müsst ihr einfach drauf klicken und schon seid ihr bei unseren Künstlerinnen auf den Seiten.
01:04:15: Spread the law!
01:04:16: Yes!
01:04:17: Schön!
01:04:18: Dann sagen wir vielen Dank, dass ihr da wart.
01:04:20: Danke schön für die
01:04:21: Einladung.
01:04:23: Vielen, vielen Dank an alle und das ganze Team.
01:04:25: Natürlich an das Team vom TAC ins Besondere!
01:04:28: Wir dürfen hier sein.
01:04:29: Danke an Frieda & Jan und Taschi hinten an der Bar Und Basti, die uns heute bei der Technik unterstützt hat und natürlich auch an unsere Gäste Darius Galasi, Linzky J-Cops oder in Klammern nur Linzki Wer sie auf den Streaminganbietern sucht habe ich gesehen und natürlich mein Kollege Matthias Brodovi
01:04:46: Und Alina wir haben noch jeden vergessen.
01:04:49: Und Selina.
01:04:50: Natürlich,
01:04:51: Selina!
01:04:52: Willkommen zu uns!
01:04:53: Unsere
01:04:54: Multi-Tool
01:04:54: für alles falls irgendwer umfällt.
01:04:56: sie ist auch Krankenschwester Sie kann alle hierfür sorgen.
01:04:58: also ja wir sind bestes ausgestattet
01:05:01: und das Publikum bei.
01:05:02: ohne euch könnten wir gar nicht auf der Bühne stehen.
01:05:04: danke dass ihr da seid und das
01:05:05: publikum was heute hier war vielen dank fürs kommen sagt es gerne weiter und kommt auch gerne wieder.
01:05:10: in diesem Sinne kann der jingle abfahren was?
01:05:11: Outro
01:05:17: Wenn ihr auch mal Leid dabei sein wollt, dann schaut unbedingt regelmäßig ins Programm vom Pakt und folgt unseren Social-Media Kanälen.
01:05:25: Wir haben euch alles in den Show notes
01:05:27: verlinkt.
01:05:29: Sound Kitchen Hannover ist eine Produktion von Beyond the Hill Productions in Kooperation mit dem Theater am Küchengarten.
01:05:37: Idee Alina Hill Konzeption und Redaktion.
01:05:40: Matthias Brodovi und Alina hill Produktionsleitung vor Ort Selina Malkimson Live Sound und Recording, Frieda Fahrtmann, Schnitt & Mix, Matthias Hollemann von Last Forever Music und Media.
01:05:54: Bis zum nächsten Mal!
01:05:55: Tschüss!
01:05:58: Halt stopp bevor ich es vergesse.
01:06:00: Wir möchten uns in dieser Staffel natürlich auch noch ganz herzlich beim Kulturbüro und der UNESCO City of Music Hannover für die liebe Unterstützung bedanken.
01:06:10: So jetzt aber bis zum nächsten mal tschüss.
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